Am vergangenen Samstag musste die SG Mudersbach/Brachbach eine 0:4 (0:1)-Heimniederlage gegen den SV Rothemühle einstecken.

Dabei begann die SG vor 150 Zuschauern gut und bestimmte die ersten Minuten. Den Treffer erzielte - wie zuletzt so oft - der Gegner, indem Rothemühles Daniele Valido einen 16-Meter-Schuss seines Teamkollegen Andreas Spies zur Gäste-Führung ins Tor verlängerte (10.). Für die SG traf Jan Pfeifer hingegen nur die Latte und Nikolai Heidrich köpfte kurz vor der Halbzeitpause knapp vorbei.

Im zweiten Durchgang nutzte Rothemühle die Unordnung der SG-Defensive in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit aus und entschied durch einen Doppelschlag das Spiel. Jeweils aus abseitsverdächtiger Position trafen zunächst Moritz Schweitzer (49.) und dann erneut Valido (53.). Die SG versuchte wieder ins Spiel zu kommen, blieb jedoch ohne Fortune. Malte Döbelin sah in der 77. Minute die gelb-rote Karte, ehe in den Schlusssekunden setzte Cihan Yaman in der 89. Minute.

Damit wird die Luft im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga 5 für die SG Mudersbach/Brachbach immer dünner, da das ehemals komfortable Punktepolster nach der und dem gleichzeitigen Auswärtssieg von Hauptkonkurrent VfL Klafeld-Geisweid bei Rot-Weiß Hünsborn auf drei Zähler geschrumpft ist. „Die Jungs haben alles gegeben, aber momentan fehlt uns in den entscheidenden Momenten die Entschlossenheit im Abschluss und auch das Spielglück“, stellte SG-Trainer Stefan Häßler fest. „50, 60 Minuten war ich zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft. In der ersten Halbzeit hatten wir sogar die besseren Chancen. Da haben wir sehr engagiert gespielt und auch nach dem Rückstand nicht die Köpfe hängen lassen“, befand Häßler. 

„Wir haben uns im ersten Durchgang sehr schwer getan. Da konnten wir von Glück reden, dass Mudersbach/Brachbach seine Chancen nicht genutzt hat“, bestätigte Rothemühles Spielertrainer Daniel Morillo die Analyse seines Gegenübers. „Nach der Pause“, so der SVR-Coach weiter, „sind wir dann deutlich besser mit dem Hybridrasenplatz zurecht gekommen. Aufgrund der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel auch verdient gewonnen.“ „Momentan fehlen uns die personellen Optionen und die Qualität, um ein Spiel herumzureißen. Wir haben aber noch alles in der eigenen Hand. Wenn uns jemand vor der Saison gesagt hätte, ihr habt nach dem 24. Spieltag drei Punkte Vorsprung auf den ersten Nichtabstiegsplatz, dann hätten wir das sofort angenommen“, bemühte sich SG-Coach Häßler, die Gesamtsituation der Sportgemeinschaft realistisch einzuordnen.

SG: Krevet - P.Farnschläder (53. Klein), Schmidt, Döbbelin, Vitt - J.Pfeifer (80. Scheurer), Heidrich, K.Pfeifer, Beverungen (82. Suntharalingam) - Kniller, Mertens

 

Social Media

     

  Sponsoren

                       

               

JSN Epic template designed by JoomlaShine.com