Im Duell Dritter gegen Vierter unterlag die SG Mudersbach/Brachbach mit 1:2 (1:1) beim VfR Rüblinghausen.

Die ersatzgeschwächte Sportgemeinschaft, die lediglich zwei einsatzfähige Auswechselspieler dabei hatte, erwischte dabei einen guten Start, stand Defensiv sicher, war aggressiv in den Zweikämpfen und versuchte immer wieder über Konter zum Abschluss zu kommen. In der 22. Minute profitierte Leo Diezemann von einem zu kurzen Rückpass eines VfR-Verteidigers, blieb frei vor dem Keeper kalt wie eine Hundeschnauze und schoss zum 1:0 ein. Nach rund einer halben Stunde verlor die SG jedoch etwas die Ordnung und ermöglichte Rüblinghausen mehrere Torchancen. Kurz vor der Halbzeitpause köpfte Dennis Schürholz eine Flanke zum Ausgleich ins Netz (45.).

Nach dem Seitenwechsel legte die SG erneut gut los und hatte durch einen Kopfball von Timo Schulz und einen Lattenknaller von Mathis Füllengraben gute Torchancen erneut in Führung zu gehen. Rüblinghausen war in der Folge das aktivere Team und hatte in der 70. die große Chance zur Führung, doch Timo Dreisbach nagelte einen Foulelfmeter an die Latte. Kurz darauf traf die SG erneut Aluminium nach einem Schuss des eingewechselten Kevin Maag an den rechten Pfosten. Als die 90 Zuschauer sich so langsam auf ein Remis eingestellt hatten, sorgte ein erneuter Elfmeterpfiff (diesmal im Vergleich zur ersten Entscheidung berechtigt) für die Entscheidung am "Birkendrust". Johannes Burghaus versenkte den Strafstoß zum 2:1 (87.), das die SG trotz großem Aufwand nicht mehr egalisieren konnte.

"Unser Sieg war nicht unverdient, aber doch etwas glücklich", resümierte VfR-Coach Sebastian Wasem. "Es war wichtig, dass wir noch vor dem Halbzeitpfiff den Ausgleich erzielt haben. Wir hatten vorher schon drei sehr gute Möglichkeiten, die wir nicht genutzt haben. Die Schwierigste machen wir dann rein. In der zweiten Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe mit dem besseren Ende für uns." "Trotz unserer Personalnot haben die Jungs eine sehr gute Leistung gezeigt und hätten aufgrund ihres großen Einsatzes einen Punkt verdient gehabt", lobte Christian Scheurer, der den erkrankten Stefan Häsßler an der Seitenlinie vertrat, bei der Westfalenpost sein Team.

SG: Prudlo - P.Farnschläder, Döbbelin, Schulz, Schütz - Omlor, Füllengraben, Schmidt (58. Trottner), J.Pfeifer - Kniller (39. Maag), Diezemann

 

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