Die SG Mudersbach/Brachbach feierte im wichtigen Kellerduell mit dem FC Freier Grund einen klaren 5:1 (3:1)-Sieg gegen den FC Freier Grund und verschaffte sich Luft im Abstiegskampf.

Die Anfangsphase gehörte jedoch vor 180 Zuschauern am Brachbacher Häslich den Gästen aus Neunkirchen und Salchendorf, die die defensiven Nachlässigkeiten der SG immer wieder offenlegt. FC-Angreifer Sven Hinkel erzielte in der 8. Minute die Führung für die Gäste, indem er einen Stellungsfehler auf der rechten SG-Seite und einen Fehler des wiedergenesenen SG-Keepers Jonas Prudlo ausnutzte. Nur kurz darauf hatte Hinkel gleich zwei Chancen zu erhöhen, doch es bleib bei der knappen Gästeführung, da Prudlo sein SG-Team mit seinen Paraden im Spiel hielt. In der 14. Spielminute erzielte Leon Kniller den Ausgleich, als er einen Querpasse von Jan Pfeifer aus kurzer Distanz einschob. Die Spielidee der SG ging gegen die behäbige Defensive der Gäste voll auf und sorgte nach rund 20 Minuten beinahe für die Führung, doch Marcel Farnschläder scheiterte nach einem erneuten Pfeifer-Querpass am glänzend reagierenden Gäste-Keeper. Doch nur wenig später führte der nächste schnelle Angriff für die SG-Führung. Diesmal setzte Leon Kniller auf der Außenbahn seine Schnelligkeit ein und bediente mustergültig Farnschläder, der nur noch ins leere Tor einschieben musste (29.). Die SG war nun das spielbestimmende Spiel und erzielte kurz vor der Pause die Vorentscheidung. Nach mehreren Versuchen, die an Abwehrbeinen scheiterte, war es schließlich Leo Diezemann im vierten Versuch, der den Ball aus kurzer Distanz einschoss (43.).

Nach dem Seitenwechsel verlor die Partie an Unterhaltungswert und so mussten die Zuschauer bis zur 73. Minute warten, ehe das nächste SG-Highlight folgte. Der wenige Sekunden zuvor eingewechselte Dave Schmidt zirkelte einen Freistoß ins rechte Eck und sorgte für Jubel bei den Blau-Weißen. In der 85. Minute erzielte SG-Kapitän Marcel Farnschläder durch einen an Maximilian Schütz verwirkten Foulelfmeter den 5:1-Emdstand.

"Wir sind überhaupt nicht gut in die Partie gekommen. In der Anfangsphase wirkten wir wie gelähmt. Erst mit zunehmender Spielzeit haben wir unseren Plan, mit Pässen in die Schnittstellen bzw. hinter die Abwehrkette des Gegners zu kommen, umgesetzt, da wir um unsere Schnelligkeitsvorteile in der Offensive wussten", erklärte SG-Coach Stefan Häßler bei der Siegener Zeitung.

SG: Prudlo - Omlor, Schulz, Döbbelin, Schütz - Heidrich, Füllengraben (88. Klein) - J.Pfeifer (83. P.Farnschläder), Kniller, Diezemann (72. Schmidt) - M.Farnschläder (88. Vetter)

 

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